Das Projekt Saarphilatelie.com

 

Willkommen auf meiner Arbeitsseite zur Saarphilatelie

 

Worum geht es beim Projekt Saarphilatelie.com? Das Projekt Saarphilatelie.com beschäftigt sich hauptsächlich mit den Briefmarken der Ausgaben Berufe und Ansichten aus dem Saarland. Diese wurde 1947 von der Délégation supérieure de la Sarre, der französischen Militärverwaltung mit Sitz in Saarbrücken, für das Saarland herausgegeben. Die 20 Werte der ursprünglichen Freimarkenserie heissen nach dem Druckort 1. Offenburger Ausgabe, die 13 nachgedruckten Werte 2. Offenburger Ausgabe. Die im Buchdruckverfahren mit Wertangaben in Franken überdruckten Marken der 1. und 2. Offenburger Ausgaben werden als Malstatt-Burbacher Druck bezeichnet. 

 

In erste Linie publiziere ich hier die Ergebnisse meiner langjährigen Untersuchungen und Forschungen zu diesem gern vernachlässigten Themenkomplex der französisch-deutschen Briefmarkengeschichte. Aktuelle Informationen erscheinen dagegen vorgängig im Saarphilatelie-Blog©.

 

Die Ziele des Projekts Saarphilatelie.com sind:

  • die Zusammenführung der aktuell verfügbaren, meist weit verstreut und in verschiedenen Sprachen vorliegenden Informationen zu der Briefmarkenausgabe Berufe und Ansichten aus dem Saarland und deren kritische Würdigung
  • die Erweiterung des Wissens über diese Briefmarkenausgabe, insbesondere deren Herstellung und deren Feldmerkmale
  • die interessierten Leser und Sammler in die Lage zu versetzen, möglichst eigenständig sämtliche Marken der Ausgabe Berufe und Ansichten aus dem Saarland einzuordnen, zu beurteilen und die oft falschen Informationen aus Briefmarken-Katalogen kritisch zu hinterfragen

 

Thematisch setze ich zwei Schwerpunkte:

 

  • Die sozio-ökonomische Verortung der Markenausgabe Berufe und Ansichten aus dem Saarland. Diese Markenausgabe umfasst die Originalausgabe, die wenige Monate später aus vermeintlichem Markenmangel entstandene Neuausgabe sowie die aus Anlass der Währungsreform im Saarland von 1947 aus Marken beider Ausgaben erstellten Werte mit Überdruck in Frankenwährung. Unter diesem historischen, postgeschichtlichen Blickwinkel werden die sozialen und politischen Realitäten der Jahre 1946/47, die Ursachen und Gründe für die Briefmarkenausgabe, jedoch auch der gesamte Prozess der Herstellung und Verausgabung der Briefmarken untersucht. Die Wahl der Bildmotive durch die Verantwortlichen der französischen Militärbehörden ist ein weiterer interessanter Aspekt.
  • Der zweite Themenkomplex ist stärker philatelistisch als postgeschichtlich geprägt: die faszinierende Vielfalt der Feldmerkmale dieser Briefmarkenausgabe, insbesondere bei den Werten der Originalausgabe des Winters 1946/47. Wir verdanken diesen facettenreichen Fundus an Abweichungen vom gewünschten Druckbild den häufig durch Mangel und Improvisation gekennzeichneten Produktionsbedingungen kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs sowie der Druckart Rastertiefdruck (frz. und engl. Heliogravure). Verschiedene Kataloge und Handbücher listen hier bereits - nicht immer korrekt und schon gar nicht vollständig - eine grosse Auswahl, die allein den Sammler über Jahre beschäftigen könnte.

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Die Themen rund um die Briefmarkenausgabe Berufe und Ansichten aus dem Saarland im Detail:

 

  • Die Gründe und Ursachen der Briefmarkenausgabe 
    • Die sozialen, wirtschaftlichen und politischen Hintergründe
    • Die handelnden Personen 1946/47: Ein "Who-was-who?"
    • Das Postwesen im Saarland nach Kriegsende
    • Briefmarkenausgabe Wappen und Dichter

 

  • Die Umstände der Markenherstellung
    • Geschichte einer Briefmarkenausgabe in schwierigen und turbulenten Zeiten
    • Die Druckerei Franz Burda und ihr Besitzer
    • Das Druckverfahren Rastertiefdruck und seine Geschichte
    • Die Druckmaschine Palatia O und ihre Möglichkeiten
    • Die Druckfarben und ihre Herkunft
    • Die Produktionsfaktoren: Mensch, Maschine, Energie, Zeit und Ressourcen
    • Die Arbeitsbedingungen
    • Die allgemeine Versorgungslage
    • Das Wetter (im Jahrhundertwinter 1946/47 ein wichtiger Umweltfaktor)
    • Die kleine und grosse Währungsreform von 1947
    • Die Malstatt-Burbacher Handelsdruckerei GmbH
    • Das Druckverfahren Buchdruck

 

  • Vytautas Kazimieras Jonynas, Gestalter der Bildmotive
    • Biografische Notizen
    • Hintergründe für die Auswahl der Motive
    • Vorlagen für die Motive
    • Sonstige Markenentwürfe
      • Länderausgaben der Zone d'occupation française en Allemagne 
      • Briefmarkenausgabe für den Vatikanstaat

 

  • Die einzelnen Werte
    • Vorstellung der Werte
    • Die Wahl der Bildmotive
    • Die Feldmerkmale der 1. Offenburger Ausgabe
    • Die Neuausgabe vom Herbst 1947 (2. Offenburger Ausgabe)
    • Die Überdrucke in Frankenwährung (Malstatt-Burbacher Druck)

 

Ich lasse an so mancher Stelle die Erfahrungen einfliessen, die ich in vielen Gesprächen gewinnen durfte. Solche Gespräche entwickeln sich gern in geselliger Runde bei einem Glas Wein oder Bier. Da heisst es schnell einmal: "Du sammelst doch Briefmarken, nicht wahr!?" Wenn ich dann zustimmend nicke, folgt unweigerlich eine Frage im Stil von: "Wie ist das eigentlich mit ...?"

 

Komplettiert wird diese Website zur Saarphilatelie durch:

 

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Weitere Informationen

 

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